Die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau des Polizeipräsidiums haben längst begonnen. Jetzt ist auch bekannt, wer als Generalunternehmer auftritt: Es ist das Schweizer Unternehmen Implenia mit seiner deutschen Niederlassung in Raunheim.
Das Auftragsvolumen belaufe sich auf rund 200 Millionen Euro, heißt es bei Implenia. Der Neubau entspreche „der Strategie der Gruppe mit Fokus auf große, komplexe und spezialisierte Immobilienprojekte“, heißt es beim Unternehmen selbstbewusst.
Nach der Erstellung der Baugrube soll der Hochbau am Willy-Brandt-Weg noch im Sommer 2026 starten. Die Fertigstellung ist allerdings erst für Oktober 2029 vorgesehen.
Gebaut wird ein drei-bis sechsgeschossiges Funktions- und Verwaltungsgebäude in Münster. Das neue Polizeipräsidium für über 1’400 Mitarbeitende, das nahezu alle bisherigen Dienststellen der Polizei Münster zusammenführt, soll moderne Büro- und Laborarbeitsplätze, Wache, Kantine, Ausbildungs-/Trainingsbereiche, Gewahrsam sowie eine Tiefgarage bieten.
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