Visitenkarte am Hauptbahnhof ist verschmutzt

Das Hansator soll eine weitere neue Vorder-Seite des Hauptbahnhofs sein, nur eben auf der Rückseite. Das prägnante dreiteilige Gebäude schließt den Bahnhof zur eigentliche Rückseite hin ab und bildet dort einen völlig neuen Eingang.

Im Erdgeschoss des Hansators öffnen sich zwei Durchgänge hin zu den beiden Tunneln des Bahnhofs. In den ersten Wochen des Betriebs war (und ist) der Zugang noch deutlich mit Einschränkungen versehen: Wer nicht die Abkürzung durch die Radstation nimmt, muss von der Wolbecker Straße kommend erst auf die andere Straßenseite (zum Bremer Platz hin) wechseln, dann über die Straße zurück. Der Fußweg direkt vor dem Hansator war zuletzt noch nicht fertiggestellt und teilweise gesperrt.

Wer es bis dahin geschafft hat, betritt neuen Boden. Für die Fläche aus Farbasphalt hat die Landmarken AG einen groben Bodenbelag mit rötlich-braunen Ton gewählt. Auf den Entwürfen sieht das gut aus, in der Realität stellt sich der Boden anders dar. In einigen Bereichen hat die erst Mitte Juli gestaltete Fläche bereits einen eher gräulichen Ton angenommen – und zudem ist sie bereits sichtlich verdreckt. Ausgelaufene Flüssigkeiten sind in den grobporigen Boden eingezogen und haben dort dauerhafte Spuren hinterlassen.

Dass zumindest in den ersten Betriebswochen auch die Sauberkeit zu wünschen übrig lässt, gehört auch dazu. Einladend ist der Bereich derzeit noch nicht, was naturgemäß durch einige nicht vermietete (und daher noch dunkle) Flächen verstärkt wird.

Hansator am Ostausgang des Hauptbahnhofs. Der Bodenbelag ist bereits nach wenigen Wochen sichtlich verdreckt.
Hansator am Ostausgang des Hauptbahnhofs. Der Bodenbelag ist bereits nach wenigen Wochen sichtlich verdreckt. Hier der Gang vom Haupttunnel aus gesehen.

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